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TTIP bringt mehr Wachstum und Beschäftigung

Das Freihandelsabkommen mit den USA ist richtig und wichtig – unabhängig von den derzeitigen politischen Irritationen mit den Amerikanern. Seit Beginn der Gespräche über TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership)  setzt sich der VDMA nachdrücklich für das Freihandelsabkommen ein. Gut 13 Prozent aller Exporte der EU in die USA sind Produkte aus dem Maschinenbau. Der Maschinenbau trug im vergangenen Jahr mehr zum EU-Export in die USA bei als die Automobilindustrie. Rund 5 bis 20 Prozent könnten europäische Unternehmen an Kosten sparen, wenn auf beiden Seiten des Atlantiks die gleichen Standards gelten würden. Deswegen unterstützt der VDMA auch, dass seit der sechsten TTIP-Verhandlungsrunde explizit über ein eigenes Kapitel für den Maschinenbau verhandelt wird, in dem speziell auf die Bedürfnisse dieser Industrie eingegangen wird.

Immer wieder hat der VDMA darauf hingewiesen, dass mit angeglichenen Standards für Maschinen der Handel zwischen der EU und den USA massiv gesteigert werden könnte. Man sollte den Menschen nicht immer nur Angst vor TTIP machen, sondern vor allen Dingen die Chancen herausstellen, die ein solches Handelsabkommen nach sich ziehen würde. Bei dem Abkommen geht es darum, Vorschriften und Abläufe zu vereinfachen, die in ihrer jetzigen Form wirklich keinen Sinn machen.

Nach Schätzungen des Verbandes entstehen einem Maschinenbauer derzeit Mehrkosten in Höhe von 5 bis 20 Prozent, um ein Produkt an die Regelungen des US-Marktes anzupassen. Grund dafür sind zum einen technische Umrüstungen. Zum anderen müssen vor allem elektrische Komponenten noch einmal vor Ort zertifiziert werden, obwohl sie in Europa auf den Markt gebracht werden dürfen. Der VDMA will mit seinem Fachwissen dazu beitragen, an dieser Stelle den Handel mit Maschinen und Anlagen sinnvoll zu vereinfachen.

 

TTIP würde zu gut bezahlten Arbeitsplätzen auf beiden Seiten des Atlantiks führen. Produkte und Dienstleistungen könnten günstiger angeboten werden. Davon profitieren würden gerade auch die mittelständischen Maschinenbauer.

 

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